Plätzchen im Airfryer backen? Unbedingt! Diese himmlischen Feenküsschen mit Toffifee sind ein echter Geheimtipp für die Weihnachtsbäckerei. Zarter Mürbeteig, ein herrlich geschmolzener Schoko-Karamell-Kern und eine leicht knusprige Baiserhaube machen die kleinen Weihnachtsplätzchen unwiderstehlich lecker!

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Feenküsschen aus dem Airfryer – kleine Weihnachtsplätzchen mit großem Geschmack

Es gibt Weihnachtsplätzchen, die einfach jedes Jahr wieder auf den Plätzchenteller gehören. Für mich sind das definitiv diese kleinen Feenküsschen mit Toffifee*!

Schon beim ersten Bissen merkt man, warum sie ihren zauberhaften Namen verdient haben: Unter einer zarten, weißen Baiserhaube versteckt sich ein weicher Schoko-Karamell-Kern, der auf einem feinen Butter-Mürbeteigboden sitzt. Einfach himmlisch!

Du brauchst dafür nicht einmal deinen Backofen. Denn auch Plätzchen im Airfryer backen funktioniert wunderbar – sogar mit einer empfindlichen Baiserhaube.

Meine Feenküsschen habe ich direkt auf Backpapier in der Heißluftfritteuse gebacken. Das Ergebnis: unten ein zarter, eher weicher Keksboden, innen herrlich geschmolzenes Toffifee und oben eine leicht knusprige Baiserhaube.

Noch mehr Ideen zum Thema “Backen mit dem Airfryer” findest du hier.

Detailbild der Plätzchen im Airfryer: Aufgeschnittenes Feenküsschen auf einem weißen Tablett.

Warum diese Feenküsschen perfekt für Weihnachten sind

Es gibt gleich mehrere Gründe, warum ich diese kleinen Toffifee-Plätzchen so liebe:

  • Drei köstliche Schichten: Zarter Butter-Mürbeteig, cremiges Schoko-Karamell und eine luftige Baiserhaube sorgen für ein ganz besonderes Geschmackserlebnis.
  • Perfekt für kleine Mengen: Du kannst ganz unkompliziert 12 Plätzchen im Airfryer backen, ohne dafür den großen Backofen einzuschalten.
  • Ein echter Hingucker: Die weißen Baiserhauben sehen aus wie kleine Schneehäubchen und passen wunderbar auf einen weihnachtlichen Plätzchenteller.
  • Mit Überraschung im Inneren: Unter der Baiserhaube versteckt sich ein Toffifee, das beim Backen weich wird.
  • Wenige Zutaten: Für den einfachen Mürbeteig und die Baisermasse brauchst du nur einige klassische Backzutaten.

Besonders schön finde ich übrigens, dass die Feenküsschen trotz ihrer hübschen Optik gar nicht kompliziert zuzubereiten sind.

Ausgerollter Mürbeteig mit Toffifee und runder Ausstechform für Feenküsschen

Kann man im Airfryer Plätzchen backen?

Ja, du kannst Plätzchen im Airfryer backen. Die Heißluftfritteuse funktioniert ähnlich wie ein kleiner Umluftbackofen. Heiße Luft zirkuliert im Garraum und sorgt dafür, dass Kekse und Weihnachtsplätzchen gleichmäßig gebacken werden können.

Besonders gut eignen sich kleine Mengen an Mürbeteigplätzchen, Cookies, Butterkeksen und anderen Weihnachtsplätzchen.

Allerdings gibt es einen wichtigen Unterschied zum klassischen Backofen: Durch den kleinen Garraum und die intensive Luftzirkulation können Plätzchen im Airfryer schneller bräunen.

Deshalb solltest du die Temperatur und Backzeit immer an dein Gerät anpassen und gerade beim ersten Versuch regelmäßig kontrollieren.

Für meine Feenküsschen verwende ich 150 °C als Ausgangstemperatur. So sollen die Toffifee im Inneren weich werden, während die Baiserhaube möglichst hell bleibt.

Wie backe ich Mürbeteigplätzchen im Airfryer?

Mürbeteigplätzchen lassen sich grundsätzlich sehr gut in der Heißluftfritteuse zubereiten. Wichtig ist, dass du den Teig vor dem Ausstechen ausreichend kühlst, damit die Plätzchen beim Backen ihre Form behalten.

Für meine Feenküsschen bereite ich einen klassischen Butter-Mürbeteig aus Mehl, Butter, Zucker und Eigelb zu.

Nach einer kurzen Ruhezeit im Kühlschrank rolle ich den Teig etwa 3–4 mm dick aus und steche kleine Kreise mit einem Durchmesser von ungefähr 4 cm aus.

Anschließend setze ich auf jeden Teigkreis ein Toffifee und bedecke es vollständig mit der frisch aufgeschlagenen Baisermasse.

Anders als bei klassischen Butterplätzchen wird der Mürbeteigboden bei diesen Feenküsschen nicht separat vorgebacken. Alle drei Schichten kommen gemeinsam in den Airfryer.

Dadurch bleibt der Boden schön zart, während die Schokolade und das Karamell im Inneren weich werden.

Selbstgemachte Toffifee-Plätzchen mit Baiserhaube auf Backpapier neben einer Lichterkette

Welche Temperatur eignet sich für Kekse im Airfryer?

Die ideale Temperatur hängt davon ab, welche Plätzchen du backen möchtest.

Für klassische Mürbeteigplätzchen sind etwa 150–160 °C im Airfryer ein guter Ausgangspunkt. Je nach Größe und Dicke können die Kekse nach ungefähr 8–12 Minuten fertig sein.

Bei Plätzchen mit Baiserhaube ist etwas mehr Vorsicht gefragt. Baiser wird normalerweise bei niedrigen Temperaturen getrocknet, damit es möglichst weiß bleibt.

Da mein Airfryer erst bei 150 °C beginnt, verwende ich für meine Feenküsschen diese Temperatur und plane immer etwa 12–15 Minuten Backzeit ein.

Dabei kontrolliere ich die Plätzchen frühzeitig, denn die Baiserhauben sollen nur leicht knusprig werden und möglichst wenig Farbe annehmen.

Wichtig: Diese Zeitangabe ist ein Richtwert für das Rezept. Je nach Airfryer kann die Backzeit variieren. Ich habe es bereits im Ninja* Foodi mit der Airfryer-Funktion sowie im Ninja* Airfryer getestet.

Was muss ich beim Plätzchenbacken im Airfryer beachten?

Damit deine Weihnachtsplätzchen aus der Heißluftfritteuse gelingen, solltest du einige Dinge beachten.

1. Ausreichend Abstand lassen

Verteile die Plätzchen mit etwas Abstand im Garkorb. So kann die heiße Luft möglichst gleichmäßig zirkulieren.

2. Backpapier richtig verwenden

Verwende ausschließlich hitzebeständiges Backpapier, das für deine Heißluftfritteuse geeignet ist. Das Papier darf nicht lose im Airfryer liegen oder an das Heizelement gelangen. Lege es deshalb erst zusammen mit den Plätzchen hinein.

3. Die Backzeit im Blick behalten

Da Airfryer unterschiedlich stark heizen, lohnt es sich, die Plätzchen schon einige Minuten vor Ende der angegebenen Backzeit zu kontrollieren.

4. Plätzchen vollständig auskühlen lassen

Frisch gebackene Feenküsschen sind noch empfindlich. Lass sie deshalb vollständig auskühlen, bevor du sie vom Backpapier löst.

Zwölf Feenküsschen mit weißen Baiserhauben auf Backpapier im Airfryer

Wie bleibt die Baiserhaube der Feenküsschen schön weiß?

Das Geheimnis einer schönen Baiserhaube liegt zunächst in der richtigen Eiweißmasse.

Schlage das Eiweiß in einer absolut fettfreien Schüssel auf und gib den feinen Zucker langsam hinzu. Schlage die Masse anschließend so lange weiter, bis sie fest und glänzend ist und sich der Zucker weitgehend aufgelöst hat.

Die Baisermasse sollte stabil genug sein, um mit einem Spritzbeutel kleine Hauben zu formen.

Beim Backen ist vor allem die Temperatur entscheidend. Je niedriger die Temperatur, desto leichter lässt sich eine weiße Baiserhaube erzielen.

Bei 150 °C im Airfryer kann die Oberfläche allerdings relativ schnell Farbe bekommen. Kontrolliere die Feenküsschen deshalb besonders sorgfältig, je nach Power deines Geräts.

Ein kleiner Spritzer Zitronensaft kann außerdem helfen, den Eischnee zu stabilisieren.

Muss ich die Toffifee vor dem Backen schmelzen?

Nein, die Toffifee kommen direkt aus der Verpackung auf den ausgestochenen Mürbeteig.

Beim Backen wird die Schokolade weich und auch das Karamell im Inneren erwärmt sich.

Besonders wichtig ist, dass du jedes Toffifee vollständig mit der Baisermasse bedeckst. So bleibt die süße Füllung möglichst unter der Haube und läuft nicht seitlich heraus.

Kann ich Feenküsschen im Voraus zubereiten?

Ja, du kannst einige Arbeitsschritte wunderbar vorbereiten.

Den Mürbeteig kannst du bereits am Vortag kneten und gut verpackt im Kühlschrank aufbewahren. Auch die Teigkreise lassen sich vorbereiten und bis zum Backen kühl lagern.

Die Baisermasse würde ich dagegen immer frisch aufschlagen und direkt auf die Toffifee spritzen.

Fertig gebackene Feenküsschen solltest du vollständig auskühlen lassen und anschließend trocken in einer gut schließenden Plätzchendose aufbewahren.

Am besten schmecken sie frisch, wenn die Baiserhaube noch leicht knusprig ist. Durch längere Lagerung kann sie Feuchtigkeit aufnehmen und weicher werden.

Fertige Plätzchen im Airfryer gebacken: Feenküsschen auf einem weißen Weihnachts-Tablett.

Feenküsschen sind etwas ganz Besonderes aus dem Airfryer

Wenn du dieses Jahr einmal andere Plätzchen im Airfryer backen möchtest, solltest du diese kleinen Feenküsschen unbedingt ausprobieren.

Die Kombination aus zartem Mürbeteig, geschmolzenem Toffifee und einer luftigen Baiserhaube ist einfach unwiderstehlich. Dazu sehen die kleinen weißen Schneehäubchen auf dem weihnachtlichen Plätzchenteller wunderschön aus.

Du kannst eine kleine Portion ganz unkompliziert in der Heißluftfritteuse zubereiten, ohne den großen Backofen anzuheizen.

Viel Spaß beim Nachbacken und eine zauberhafte Weihnachtszeit!

Fertige Feenküsschen mit hellen Baiserhauben auf einem weihnachtlichen Tablett.

Feenküsschen aus dem Airfryer – himmlische Toffifee*-Plätzchen

Diese Feenküsschen aus dem Airfryer sind kleine Weihnachtsplätzchen mit einem zarten Mürbeteigboden, einem herrlich geschmolzenen Toffifee-Kern und einer leicht knusprigen Baiserhaube. Perfekt für alle, die unkompliziert Plätzchen im Airfryer backen möchten!
Vorbereitung 20 Minuten
Zubereitungszeit 15 Minuten
Kühlzeit 30 Minuten
Gesamtzeit 1 Stunde 5 Minuten
Gericht Kleinigkeit, Nachspeise
Portionen 12 Plätzchen

Zutaten
  

Für den Mürbeteig

  • 50 g Weizenmehl Type 405
  • 30 g kalte Butter
  • 15 g Zucker
  • 1 Eigelb Größe M
  • 1 Prise Prise Salz

Für die Füllung

  • 12 Toffifee

Für die Baiserhaube

  • 1 Eiweiß Größe M
  • 50 g feiner Zucker
  • 1 Prise Salz
  • ¼ TL Zitronensaft

Anleitung
 

  • Mürbeteig vorbereiten: Mehl, kalte Butter, Zucker, Eigelb und Salz zu einem glatten Teig verkneten. Den Teig zu einer Kugel formen und etwa 30 Minuten im Kühlschrank ruhen lassen.
  • Plätzchen ausstechen: Den Mürbeteig auf einer leicht bemehlten Arbeitsfläche etwa 3–4 mm dick ausrollen. Mit einer runden Ausstechform (ca. 4 cm Durchmesser) 12 Kreise ausstechen.
  • Toffifee verteilen: Auf jeden Teigkreis mittig ein Toffifee mit der Schokoladenseite nach unten setzen.
  • Baisermasse herstellen: Das Eiweiß mit einer Prise Salz steif schlagen. Den Zucker langsam einrieseln lassen und mehrere Minuten weiterschlagen, bis eine feste, glänzende Masse entsteht. Anschließend den Zitronensaft unterrühren.
  • Feenküsschen verzieren: Die Baisermasse in einen Spritzbeutel mit großer Lochtülle füllen und großzügig über die Toffifee spritzen. Darauf achten, dass die Pralinen vollständig bedeckt sind.
  • Im Airfryer backen: Die 12 Feenküsschen mit etwas Abstand auf geeignetes Backpapier setzen und bei 150 °C etwa 12–15 Minuten im Airfryer backen. Bereits nach 8 Minuten kontrollieren, damit die Baiserhauben möglichst hell bleiben. Die genaue Backzeit hängt vom Gerät ab.
  • Auskühlen lassen: Airfryer öffnen/ Korb herausnehmen. Die Feenküsschen erst einige Minuten abkühlen lassen, bevor die sie vorsichtig aus dem Gerät nehmen kannst. Die Baiserhaube sollte außen leicht knusprig, der Mürbeteigboden zart und das Toffifee im Inneren weich sein.

Tipp

Mein Tipp: Das Eiweiß muss absolut fettfrei aufgeschlagen werden. Den Zucker langsam hinzufügen, damit eine besonders stabile, feinporige Baisermasse entsteht.
Aufbewahrung: Die ausgekühlten Feenküsschen in einer luftdichten Plätzchendose an einem kühlen, trockenen Ort aufbewahren und möglichst innerhalb weniger Tage genießen.
Keyword Airfryer, plätzchen, Weihnachtsplätzchen

Kokosmakronen auf einem Weihnachtlich dekorierten Tisch mit zarter Schokohaube.

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